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Kick-off in Stuttgart: Das PlanQK-Konsortium startet durch

Ende Januar trafen sich erstmals die Vertreter aller 15 Konsortialpartner des neuen Förderprojekts PlanQK (Plattform und Ökosystem für Quantenunterstützte Künstliche Intelligenz) zu einem 2-tägigen Kick-off bei der Universität Stuttgart. Rund 50 Teilnehmer beteiligten sich an der regen Diskussion, stellten ihre Strategien und Use Cases vor und beschlossen erste konkrete Aktivitäten sowie den weiteren Fahrplan für die kommenden Monate.

PlanQK_Logo

Das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt PlanQK (Plattform und Ökosystem für Quantenunterstützte Künstliche Intelligenz) startete am 1. Januar 2020 und ist auf einen Förderzeitraum von 36 Monaten ausgelegt. Neben StoneOne als Konsortialführer und der Universität Stuttgart, die die wissenschaftliche Leitung verantwortet, beteiligen sich weitere wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen an diesem zukunftsweisenden Projekt. Neben Großunternehmen, wie Accenture oder die Deutsche Telekom, sind der Mittelstand, etwa der Werkzeugmaschinenhersteller TRUMPF oder die Bundesdruckerei, und auch kleine Unternehmen (KMU) vertreten. So sind beispielsweise das Ingenieurunternehmen FCE Frankfurt Consulting Engineers oder die Spezialisten des Start-up´s HQS Quantum Simulations vertreten.

Zunächst stellten die acht beteiligten Use Case Partner ihre konkreten Szenarien vor. So muss beispielsweise bei einer (Blech-)Fertigung bei Eingang eines Auftrags entschieden werden, wie Teile auf Rohmaterialtafeln verteilt werden sollen und wann welche dieser Rohmaterialtafeln auf welcher Maschine bearbeitet werden soll. Dabei müssen selbstverständlich die Restriktionen der Probleme eingehalten werden, z.B. kann eine Maschine nur eine Tafel gleichzeitig bearbeiten, die Anzahl der Maschinen ist gegeben und ein Auftrag muss innerhalb der vorgesehenen Zeit abgeschlossen sein. Dieser Use Case kann als Decision Making Problem mittels Quantum-enhanced Reinforcement Learning oder als lineares Gleichungssystem mittels HHL behandelt werden. In einem anderen Use Case geht es um Wasseranomalieerkennung in öffentlichen Gebäuden, konkret um die 

Erkennung von Rohrbrüchen und sonstigen fehlerhaften Betriebszuständen über Geräusche auf der Hauptwasserzuleitung. Die frühzeitige Erkennung von Rohrbrüchen beispielsweise in Sporthallen und Schulen ist wegen der potenziell hohen Schadenssummen für Verwaltungen und Versicherungen von großer Bedeutung. Als Anwendung im Bereich Predictive Maintenance kann hier z.B. eine Quantum Support Vector Machine eingesetzt werden.

Danach stellten StoneOne und die Forschungspartner den Marktplatz und ihre Schwerpunkte vor. Den dritten Part der Vorstellungsrund bestritten schließlich die Beratungshäuser mit ihrem Fokus auf PlanQK-basierten Dienstleistungen. Den Abschluss des Tages bildete dann ein Matchmaking von Anwendern und Implementierern.

Am zweiten Tag ging es dann zunächst um diverse organisatorische Fragen, insbesondere auch das zeitliche Vorgehen sowie das zukünftige Community Management. Gerade der Aufbau einer PlanQK-Community und Einbindung vieler Akteure, insbesondere auch über das Konsortium hinaus, ist wesentlicher Bestandteil dieses Leuchtturmprojekts. Hier stellte sich auch die Begleitforschung durch den VDI/VDE vor, die eine wichtige Rolle spielen, wenn es um die Kommunikation oder Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle geht.

Die Universität Stuttgart gab dann schon mal einen ersten Einblick in die geplante Plattform-Architektur. In verschiedenen Breakout-Sessions ging es dann noch mal ganz konkret um Implementierung und Umsetzung der einzelnen Use Cases, Algorithmen und die Verfeinerung der Architektur.

Am 9. und 10 März folgt dann das erste Treffen im Kreis der assoziierten Partner beim Konsortialpartner Fraunhofer FOKUS in Berlin. Auch hier erwarten wir Vertreter weiterer rund 30 kleiner, mittlerer und großer Unternehmen sowie an PlanQK interessierter Parteien. Neben der Vorstellung des Projekts geht es auch hier insbesondere um Use Cases, Problemstellungen, Erwartungshaltung und Lösungsansätze der zukünftigen Community. Am zweiten Tag werden zunächst generell Quantum-Plattformen vorgestellt, danach werden vor allem potenzielle Geschäftsmodelle diskutiert.

Am Kick-off Interessierte können sich noch unter info@stoneone.de um einen Teilnehmerplatz bewerben.

 

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Kick-offPlanQKPlattform und Ökosystem für Quantenunterstützte Künstliche IntelligenzPredictive MaintenanceUniversität StuttgartWasseranomalieerkennung
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