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Working like Playing: Mit Augmented- und Virtual-Reality-Lösungen neue Geschäftspotenziale erschließen.

Bei der SIBB Veranstaltung „Working like Playing“ gab das Forum Digital Platforms & Technologies Einblick in aktuelle AR- und VR-Technologien. In vier Impuls-Vorträgen wurden Herausforderungen und Geschäftsmodelle beleuchtet sowie konkrete Szenarien, etwa im Bereich Industrie 4.0 der Produktentwicklungsprozess oder Montagevisualisierung, vorgestellt. Im Anschluss an die Vorträge und Diskussion gab es nebst Networking eine „Game Experience“. Moderiert wurde die Veranstaltung von Susanne Dickel, eine der erfahrensten 360°-Videojournalisten Deutschlands.

Working like Playing - Virtual Augmented Reality

Augmented- und Virtual-Reality-Lösungen sollen Unternehmen neue Geschäftsmodelle und Einsatzpotenziale eröffnen. Im Gaming-Bereich ist Virtual Reality (VR) längst etabliert, weit weg von der einstigen Nische werden den VR-Fans immer spannendere Spiele und perfektere Illusionen geboten. Aber VR ist auch in den Unternehmen angekommen. Mit Hilfe von VR-Brillen und 3D-Programmen werden analog zur Computerspielebranche computergenerierte Räume, Umgebungen und Animationen – sogenannte CGI-Welten – modelliert. In diesen digitalen 3D-Welten können sich sogar Mitarbeiter an verschiedenen Standorten virtuell miteinander vernetzen und Avatare der an dem Projekt arbeitenden Mitarbeiter sichtbar werden. Interessant sind solche Anwendungen beispielsweise für die Automobil- und Luftfahrtbranche oder Architekten.

Während VR in der Unternehmenspraxis bereits angekommen ist, steht die Augmented-Reality-Technologie (AR) noch am Anfang. Bei der „computergestützten Erweiterung der Realitätswahrnehmung“ werden zumeist auch eine Datenbrille oder ein Mobilgerät, genutzt, darüber hinaus aber noch Zusatzinformationen in das Sichtfeld des Nutzers eingeblendet. Es ist noch nicht ganz klar, für welche Geschäftsfelder AR am besten geeignet ist, aber es gibt schon diverse Lösungsszenarien mit konkreten Nutzenpotenzialen. Viel Aufmerksamkeit erregte beispielsweise Ikea mit seiner Katalog-App, mit der man einzelne Möbelstücke direkt in seine Wohnung projizieren kann. Auch Architekten können sich beispielsweise mit AR-Lösungen in Echtzeit CAD-Daten zu einem Rohbau einblenden lassen. Aber noch ist die Anzahl von AR-Lösungen überschaubar. Jetzt kommt es auf die Kreativität und Vorstellungskraft von Unternehmen an, die Potenziale zu nutzen.

Den Teilnehmern wurde ein kompakter Einblick zum Stand der aktuellen Technologien geboten. Darüber hinaus wurden anhand von konkreten Lösungsbeispielen Anregungen für das eigene Geschäft vermitteln.

 

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Tags:
ARAugmented-RealityIndustrie 4.0MontagevisualisierungProduktentwicklungSIBB e.V.VeranstaltungVirtual-RealityVR
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